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Ortenburger Landschaft

Das Gemeindegebiet von Ortenburg liegt am Übergang zweier Naturräume, dem
Isar-Inn-Hügelland und dem Neuburger Wald, die Vielfältigkeit der Ortenburger
Landschaft ist auf diesen Umstand zurückzuführen. Im Norden und Nordosten, besonders
deutlich in der Umgebung des Ortsteils Söldenau formen Ausläufer des sehr alten
Mittelgebirges Bayerischer Wald das Landschaftsbild. Die Böden sind vergleichsweise
arm, hier gibt es viel Wald und Grünland. Dagegen herrschen im Süden und Südwesten
relativ junge, teilweise eiszeitliche Einflüsse vor: Molasseansammlungen,
Kiesanschwemmungen (bedeutender Kiesabbau) und angewehter Löß bestimmen dort die Landschaftsform. Sie sind auch der Grund für die ertragreichen Ackerböden in diesem Bereich.
Die insgesamt sehr hügelige Landschaft mit ihren vielen großen und kleinen Tälern
begünstigt die Entstehung von Bachläufen. So ist es nicht verwunderlich, dass es in
Ortenburg ein viel dichteres Gewässernetz gibt, als im übrigen Niederbayern.
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