Umsetzung des Landschaftsplans

Streuobstwiese



Tierparadies Streuobstwiese


Unter den Tieren, die in extensiv bewirtschafteten Streuobstbeständen leben, sind viele besonders seltene Arten. In Ortenburg kann man noch viele seltene Vogel-arten beobachten:

Wespenbussard

Bis 60 cm groß, hält sich gern in den alten Obstbeständen auf, wo er viele Insekten und ihre Larven findet. Er überwintert im tropischen Afrika.



Baumfalke

Etwa 30 cm groß und ein schneller, geschickter Flieger. Er jagt in den Obstbeständen Insekten und kleine Vögel. Auch er zieht im Winter nach Afrika.

Sperber
Etwas größer als der Baumfalke. Ein weiterer Raubvogel in Ortenburgs Streuobstwiesen, der hauptsächlich Kleinvögel jagt, die sich in den Obstbäumen aufhalten.

Grauspecht
Etwas über 30 cm groß, sieht dem Grünspecht sehr ähnlich, hat aber graues Gefieder an Kopf und Hals. Er nistet in Höhlen alter Obstbäume und findet auf und unter ihrer Rinde reichlich Nahrung.

Neuntöter
Obwohl er kleiner als eine Amsel ist, jagt er sogar Mäuse und Frösche. Er beobachtet sein Revier von den Kronen der Obstbäume aus.

Gartenrotschwanz
Ca. 15 cm groß. Findet in den Obstbäumen Höhlen und Nischen für sein Nest und viele Insekten für seine Jungen.



Für manch andere seltene Vogelart, die in alten Obstgärten typischerweise vorkommt, sind die Ortenburger Streuobstwiesen leider noch zu eintönig, z. B. für:

Wiedehopf

Max. 30 cm groß. Er würde in Ortenburg zwar Baumhöhlen finden, die er für sein Nest braucht, aber er vermisst Steinhaufen und Altholzhaufen, in denen er genug größere Insekten finden könnte.


Wendehals

(20 cm groß) Seine Gefiederfarbe ähnelt der von Baumrinde, so dass er gut getarnt ist. Weil magere, trockene Wiesenstücke fehlen, findet er zu wenig Ameisen, die seine Hauptnahrung darstellen.

Dorngrasmücke
Spatzengroß. Ihr fehlen in den Ortenburger Streuobstwiesen niedrige Gehölze und dornige Gebüsche.

 



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